Beruf und Berufung: Menschen mit Behinderung helfen

Beruf und Berufung: Menschen mit Behinderung helfen

von René Zille

Heilpädagogik B.A. mit Studienschwerpunkt Konduktive Förderung und Inklusion

Zum Wintersemester 2018/19 startet an der Ev. Hochschule Nürnberg (EVHN) der grundständige Studiengang Heilpädagogik (Bachelor of Arts) zum zweiten Mal. Sowohl mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife als auch für „beruflich Qualifizierte“ ist es möglich, Heilpädagogik zu studieren, ohne dass Sie eine Ausbildung als ErzieherIn oder HeilerziehungspflegerIn vorweisen müssen. Studierende haben außerdem die Wahl zwischen den Studienschwerpunkten Heilpädagogische Diagnostik sowie Konduktive Förderung (nach Petö) und Inklusion. Damit wird die Konduktive Förderung nun auch in Deutschland als Studienschwerpunkt angeboten. Eine maßgebliche finanzielle Beteiligung erfährt der Studiengang Heilpädagogik an der EVHN durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sowie die Pfennigparade München.

Die Dauer des Studiums beträgt sieben Semester in Vollzeit und umfasst 210 ECTS sowie ein Praxissemester. Der Bewerbungszeitraum endet am 15. Juni 2018. Informationen zum Online-Bewerbungsverfahren finden Interessierte unter www.evhn.de/studieninfo.html

Menschen jeglichen Alters mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten oder (Körper- und Mehrfach-) Behinderungen zählen zur Klientel der HeilpädagogInnen. Dadurch, dass die Menschen immer älter werden, nehmen auch die heilpädagogischen Aufgabenbereiche im neurogerontologischen Bereich zu. Hier bietet zum Beispiel auch die Konduktive Förderung ein praktisches Konzept zur Begleitung und Förderung bei altersbedingten Behinderungen und Krankheiten an. Den Menschen zu helfen und sie als Teil der Gesellschaft zu fördern, ist dabei Beruf und Berufung zugleich. Zukünftigen AbsolventInnen stehen vielfältige Tätigkeitsbereiche in Kitas, Schulen, Inklusions-, Beratungs- und Fördereinrichtungen oder in Einrichtungen der Behindertenhilfe und in der Rehabilitation offen. 


Der Bundesverband Konduktive Förderung nach Petö e.V. – BKF ist eine Initiative von Eltern, Einrichtungen und Organisationen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer Bewegungsstörung oder Körper- und Mehrfachbehinderung, die das teilhabeorientierte System der Konduktiven Förderung als gängige Förder- und Rehabilitationsmethode jedem betroffenen Menschen zugänglich machen möchten.

Der BKF ist Förderer und Unterstützer des Schwerpunkts Konduktive Förderung innerhalb des EVHN-Studiengangs Heilpädagogik und vermittelt gemeinsam mit dem Berufsverband der KonduktorInnen bundesweit Vorpraktika zum Kennenlernen sowie Praktikumsplätze u. a. in Europa (Deutschland, UK, Skandinavien, Österreich und Ungarn) sowie in Nordamerika, Asien, Australien und Neuseeland. 


Ansprechpartner für Rückfragen:

Beate Höß-Zenker (Vorstandsmitglied) Stiftung Pfennigparade München

  • 089-83936393 E-Mail: beate.hoess-zenker@pfennigparade.de

Krisztina Desits (Vorstandsmitglied) BKF – Bundesverband Konduktive Förderung nach Petö e.V. Zerzabelshofstraße 29, 90478 Nürnberg

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